Sammlung bunter Gedanken zum grauen Alltag von Farben. Dieser linguistische Regenbogen unnützen Wissens ist Marcs therapeutische Maßnahme, um seine Xanthophobie zu überwinden und vielleicht irgendwann besser mit den Farbschwächen seines Umfeldes umgehen zu können. — Marc ist Sprachwissenschaftler, Zoodirektor von marcsbitzoo.de, hat ein Bücherregal, zeichnet Icons und macht was mit Medien, auch mit neuen.
http://itunes.apple.com/de/app/color-uncovered/id470299591?mt=8
»Explore the surprising side of color with Color Uncovered, an interactive book that features fascinating illusions, articles, and videos developed by the Exploratorium.«
Das ist wirklich mal ein schönes Spielzeug. Quasi in Magazinform lassen sich Farben und Farbeffekte erfahren und erforschen. Für schwere Fälle von Neugier und Faszination geeignet.
Nur eines von vielen schönen Experimenten
Gleich zwei dieser Machwerke in knalligem Grundfarben-Quartett aus rot, grün, gelb und blau begrüßen mich jeden Morgen im Büro: eines schon beim Booten des Rechners und das andere nach dem Start des Browsers. Gemeint sind jene bunten Logos, in denen die vier Primärfarben in doppelten Komplementärpaaren mehr oder weniger uninspiriert nebeneinander gestellt sind. Die Farbtheorie nennt dieses Gestaltungsprinzip tetradisch; ich nenne es tragisch. Oder zumindest traurig. Vor allem, da immer wieder die selben Farben des Farbkreises bemüht werden.
„Farbquartett“ weiterlesen…
Rot, schwarz, gelb und grün, das sind die Primärfarben der Politik in Deutschland. Sie symbolisieren Werte und Weltanschauungen der Parteien. Anders als gewöhnliche Farben lassen sich Parteifarben nicht zu neuen Farbtönen mischen. Sie behalten ihre Schattierung auch in schwarz-gelben Bündnissen, Jamaika- und Ampelkoalitionen. Sie bleiben sich quasi selbst treu und helfen, ob in Diagrammen oder verbalen Äußerungen, Übersicht in einem ansonsten komplexen System zu bewahren — und dabei bieten sie weit mehr Verlässlichkeit als die sich mit ihnen schmückenden Akteure.
„Politisch engagierte Farben“ weiterlesen…
Manchmal ist der Regenbogen nicht genug. — Auch wenn der Wortschatz sicher mehr Farbtöne benennen kann als es unterscheidbare Frequenzen im Spektrum des sichtbaren Lichts gibt, bemühen Autoren hin und wieder fiktive Farben, um das ganz Besondere zu kolorieren.
„Fantasiefarben“ weiterlesen…
http://blog.kissmetrics.com/color-psychology/?wide=1
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Eduard Mörike
Welche Farbe sollte ein Designer für ein iOS App Icon verwenden, damit es aus der Masse auf dem Home Screen des Nutzers hervorsticht? Jedenfalls nicht blau.
Was Jeremiah Cohick bereits 2009 in seinem Blog festgestellt hat (Picking an iPhone App Icon Color), ist auch noch heute zutreffend; und auch auf meinem Home Screen sind die meisten App Icons in Blautönen gehalten. Aber sind Designer und Entwickler wirklich so phantasielos? Vermutlich liegen die Gründe für dieses Blaue Wunder viel tiefer.
„Blaues Wunder“ weiterlesen…
Nachdem ich gerade das Thema Fruchtfarben hatte, bin ich im KISSmetrics Blog auf eine interessante Infografik gestoßen.
Männer sind eh schon häufiger von Farbenblindheit betroffen als Frauen, da sie über nur ein X Chromosom verfügen, auf dem eben viele der für das Farbensehen wichtigen Gene liegen. Zusätzlich leiden Männer allerdings scheinbar auch noch an einer Ausdrucksschwäche, wenn es um die Benennung von Farben geht.
„Das farbschwache Geschlecht“ weiterlesen…
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Volksmund
Früchte und Farben gehören untrennbar zusammen. So zumindest scheint es, denn Früchte sind bunt. Das macht sie nicht nur nützlich für die Pflanzen, an denen sie wachsen, sondern auch hübsch anzusehen. Doch obwohl die Farbe wohl eines ihrer hervorstechendsten Merkmale ist, tragen relativ wenige Früchte ihre Farbe im Namen, so wie die Blaubeere.
„Fruchtfarben“ weiterlesen…